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 Baum des Jahres
Der Bergahorn - Baum des Jahres 2009

Gewählt wurden:
1989 Die Eichen
1990 Die Buche
1991 Die Linden
1992 Die Ulmen
1993 Der Speierling
1994 Die Eibe
1995 Die Ahorne
1996 Die Hainbuche
1997 Die Eberesche
1998 Die Wildbirne
1999 Die Silberweide
2000 Die Sandbirke
2001 Die Esche
2002 Der Wacholder
2003 Die Schwarzerle
2004 Die Tanne
2005 Die Rosskastanie
2006 Die Schwarzpappel
2007 Die Kiefer, Teil 1
Die Kiefer, Teil 2
2008 Die Walnuss
2009 Der Berg-Ahorn
2010 Die Vogelkirsche

Infoblatt
Bilderservice
Pressemitteilung zum Baum des Jahres (18.10.07)

„BAUM DES JAHRES“ – Warum, Weshalb?

Im Oktober jeden Jahres bestimmt das „Kuratorium Baum des Jahres“, in dem die SDW Mitglied ist, den Baum des Jahres für das darauffolgende Jahr.

Die Eiche war 1989 der erste so ausgezeichnete Baum. Die Auswahlkriterien sind sehr unterschiedlich.

- siehe Hintergrundinformation zur Bedeutsamkeit -

Ging es 1989 darum, auf die neuartigen Waldschäden aufmerksam zu machen, stand 1999 der Lebensraum der Weide, die Aue, im Mittelpunkt. Andere Bäume wie die Wildbirne (1998) gehören zu den seltensten Bäumen Deutschlands oder zeigen wie die Ulme (1992) einen starken Bestandesrückgang. Die Ulme war wegen des seit den zwanziger Jahren auftretenden Blaufäulepilzes in ihrem Bestand stark gefährdet. Die Beeren der Eberesche – Baum des Jahres 1997 - sind wichtig für die Ernährung der Waldvögel – für über 60 Vogelarten ist sie von Bedeutung – und ist daher für ökologisch ausgerichtete Mischwälder wichtig. Im Jahr der Wiedervereinigung wurde auf die Linde (1991) als Symbol der Freiheit und des Friedens hingewiesen. Die Eibe, die besonders langsam wächst, wurde aus forstlichen Gründen kaum noch genutzt. Nach ihrer Wahl 1994 wurde sie in Mischwäldern aus Artenschutzgründen wieder vermehrt angepflanzt.

Die Motivation, eine Baumart für ein Jahr besonders hervorzuheben, ist eine ähnliche, wie beim „Tag des Baumes“. Mit Hilfe des „Baum des Jahres“ sollen der Bevölkerung ökologische, forstliche und naturschutzfachliche Zusammenhänge verdeutlicht werden. Waldbesitzer und Forstdienststellen sollen auf neue waldbauliche Möglichkeiten, die letztlich zu einem artenreichen Mischwald führen, hingewiesen werden. Städte und Grünämter werden durch die Wahl einer Baumart zum „Baum des Jahres“ dazu angeregt, bei Neupflanzungen insbesondere diese gewählten Bäume zu verwenden. Als besonderer Erfolg ist die Wahl des Speierlings im Jahr 1993 zu werten. Neben der Erhöhung des Bekanntheitsgrades hat die Benennung zum „Baum des Jahres“ den Speierling vor dem Aussterben gerettet. Durch die bundesweite Kampagne sind nach Schätzung der SDW mehr als eine halbe Million Speierlinge neu gepflanzt worden.