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Projekte aus Nordrhein-Westfalen

Jahrgangswälder in Bottrop

Jedes Jahr im März/April pflanzen über 1.000 Viertklässler aller Bottroper Grundschulen ihren Jahrgangswald. Seit 2001 werden so jährlich etwa 3.500 Bäume in den Boden der Kirchhellener Heide gebracht und inzwischen hat sich dort ein richtiger Wald entwickelt. Alle 27 Bottroper Grundschulen und Förderschulen haben das Konzept des Waldpädagogischen Zentrums (WPZ) der SDW-Bottrop in ihr Schulprogramm aufgenommen. Danach besucht jede Klasse einmal im Jahr das WPZ - pro Jahr sind es rund 180 Klassen. Mit dem eigenen Klassenbeet und Führungen im angrenzenden Vöingholz werden den Kindern im Laufe ihrer Grundschulzeit der Baum und das Waldökosystem näher gebracht. Weitere Informationen.


Patenbäume für Neugeborene

Seit 20 Jahren können Eltern oder Großeltern in Dormagen für ihren Familienzuwachs Obstbäume pflanzen. Jedes Jahr wächst die Streuobstwiese aus alten Obstsorten so um weitere 25 Bäume. Für 75 € gibt es den Baum, eine gemeinsame Pflanzaktion, ein Schild sowie eine Urkunde. Neben dieser immer früh ausgebuchten Pflanzaktion befinden sich die Aushängeschilder der SDW-Dormagen allesamt im Tannenbusch: der Wild- und Geopark, die Waldschule mit dem Naturkundemuseum sowie der 13 Stationen umfassende Naturerlebnispfad. (Foto: M. Albrecht) Weitere Informationen.


Bergischer Holzbaupreis

Bereits sechs Mal seit 1997 hat die SDW gemeinsam mit dem Regionalforstamt Bergisches Land und der Kreissparkasse Köln den Bergischen Holzbaupreis verliehen. Der mit 1.800 € dotierte Preis soll die unschlagbare Ökobilanz des Werkstoffes Holz und die baubiologischen Vorteile des Bauens mit Holz öffentlichkeitswirksam hervorheben. Prämiert werden dabei Bauprojekte, die überwiegend mit Holz errichtet oder umgebaut wurden. Die Jury bewertet neben architektonischen Besonderheiten auch ökologische Überlegungen wie Energieeffiziens durch Wärmedämmung und Heizungsanlagen mit Verwendung regenerativer Rohstoffe. Aus den prämierten Projekten wurde jeweils eine Wanderausstellung konzipiert.


Waldland Nordrhein-Westfalen

"Waldland Nordrhein-Westfalen" heißt die aus zehn multimedialen Infosäulen und zwei großen Videoleinwänden bestehende Wanderausstellung. Die Filme erzählen von Mythen und Legenden aus den Wäldern Nordrhein-Westfalens, von der Natur, den Tieren und Pflanzen im Wald, von den Herausforderungen der Forstwirtschaft in Zeiten des Klimawandels und von der Holzwirtschaft, die einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes ist. Die innovative Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der SDW mit Wald und Holz NRW, gefördert von der NRW-Stiftung und unterstützt vom Westdeutschen Rundfunk. Weitere Informationen. (Foto: G. Naendrup) Weitere Informationen.


NRW-WaldMobil

Seit 2011 verfügt die SDW in Nordrhein-Westfalen über ein Waldmobil. Der ausgebaute Transporter ist in Dortmund stationiert und dient v.a. als Transportmittel und Basisstation. Die eigentlichen Aktivitäten finden erlebnisorientiert im Wald statt. Das Waldmobil kann überall dort eingesetzt werden, wo es Wald gibt. Für die Kinder entfällt so der zeitraubende und anstrengende Anfahrtsweg zu einer stationären Bildungseinrichtung. Außerdem erleben die Kinder das Neue in der vertrauten Umgebung und lernen "ihren" Wald gleichzeitig aus einem anderen Blickwinkel kennen. Weitere Informationen. Weitere Informationen.


Der Wisent

Der Wisent ist das größte (Rückenhöhe bis 1,8 m) und schwerste (über 1.000 kg) europäische Landsäugetier und zudem der letzte Vertreter der europäischen Wildrindarten. 1922 gab es keine freilebenden Wisente mehr und der Bestand in zoologischen Gärten betrug nur noch 59 Exemplare. Inzucht ist daher das Hauptproblem beim von der IUCN als "gefährdet" eingestuften Wisent. Zentraler Bestandteil der Schutzbemühungen ist das lückenlose internationale Wisentzuchtbuch, welches seit 1947 in Polen geführt und jährlich herausgegeben wird. Die SDW/NRW unterstützt seit 2001 die Recherche des Wisentbestandes im deutschsprachigen Raum und half auch bei der Finanzierung der Herausgabe des Wisentzuchtbuches. (Foto: G. Naendrup) Weitere Informationen.


Greifvogelstation Köln

Die Greifvogelstation der SDW Köln befindet sich im Gut Leidenhausen. Sie wurde 1967 gegründet und ist somit eine der ältesten Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Die Hauptaufgabe der Station besteht darin, kranke oder verletzte Greifvögel und Eulen oder verwaiste Jungtiere aufzunehmen mit dem Ziel, sie wieder auszuwildern. Die Station leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz und zum Erhalt der in ihrem Bestand teilweise bedrohten Vögel. Neben der Greifvogelstation bietet Gut Leidenhausen noch ein Wildgehege, ein Obstmuseum, eine Waldschule und ein Waldmuseum. Die Umgebung lädt außerdem zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Weitere Informationen.


Meilertage in Grevenbroich

Bereits vor 20 Jahren veranstaltete die SDW die ersten Meilertage im Tiergehege, dem stadtnahen, von der SDW betreuten Erholungsschwerpunkt von Grevenbroich. Ein Köhler aus dem Sauerland erichtet den Holzkohlenmeiler aus rund 80 Raummetern Buchenholz und ist vom Anzünden bis zum Aufbruch vor Ort. In diesen 11 Tagen steht er Schulklassen, Kindergartengruppen und anderen Interessierten zur Verfügung, um sein traditionelles Handwerk zu erläutern. Anzünden und Aufbruch werden jeweils mit einem umfassenden Rahmenprogramm u.a. mit Livemusik, Tombola, Kinderrallye oder Seilklettern begleitet. Alle Einnahmen kommen dem Wildfreigehege zugute. (Foto: Wald und Holz NRW/Paul Sorg) Weitere Informationen.


Wildgehege Ehrenberg in Wuppertal

Die SDW in Wuppertal betreut seit mehr als 15 Jahren das Wildgehege am Ehrenberg. In dem über 50.000 qm großen Gehege können Besucher Damwild und Mufflons auf einer Wiese mit Hochwald, einem natürlichen Bachlauf und einem ehemaligen Steinbruch beobachten. Insbesondere für Familien mit Kindern ist das Wildgehege mit Schutzhütte ein beliebtes, ortsnahes Ausflugsziel. Neben den alljährlich stattfindenden Waldjugendspielen ist das Wildgehege ein weiterer Baustein der Umweltbildungsarbeit der SDW Wuppertal, denn über den Kontakt zu Tieren wird oft ein verstärktes Interesse der Kinder an der Natur geweckt.