Kongress für Frühpädagogik in Limburg

Die Welt im Wald entdecken

„Nachhaltigkeit“ und „Nachhaltige Entwicklung“ sind heute in aller Munde. Aber wie können wir unseren Kindern vermitteln, was nachhaltiges Handeln bedeutet? Dieser Frage stellen sich Erzieherinnern und Erzieher in Kindergärten tagtäglich. Ziel des Kongresses war es, Möglichkeiten aufzuzeigen Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) altersgerecht und praxistauglich schon für die Kleinsten aufzubereiten.

Wir haben uns gemeinsam mit den Teilnehmern auf eine Reise zu spannenden Themen und Projekten begeben, die uns Nachhaltigkeit entdecken lassen. Experten und Praktiker der BNE aus aller Welt waren eingeladen den Teilnehmern ihre Projekte vorzustellen. Neben der Vorstellung der vielfältigen Projekte gab es auch viel Zeit zum persönlichen Austausch unter einander und mit den Experten. DIe Teilnehmern sollen so die Chance bekommen Anregungen und Projektideen zu entwickeln, die sie in ihren Einrichtungen umsetzen können.

Der Wald soll in diesem Zusammenhang als spannender Lernort den Rahmen bilden. Er ist voller Abenteuer, Geheimnisse und vor allen Dingen auch voller Nachhaltigkeit. Somit können die Kinder viele Aspekte des nachhaltigen Handelns im Wald direkt und selbst erleben und ausprobieren.

Der Kongress bot außerdem Platz zum angeregten Austausch über die Frage, wie man sowohl Regel- als auch Wald- und Naturkindergärten "im Wald" zusammen bringen kann.

Den Flyer mit Details zu Programm und Ablauf finden Sie hier.


Bundesweites Forschungsprojekt

Der Kongress bildete außerdem die Auftaktveranstaltung für ein neues bundesweites Forschungsprojekt.
In gezielten Bildungsangeboten sollen Kinder die enge Verflechtung zwischen ihrem Leben und den Wäldern hier und weltweit erfahren. Diese Angebote sollen im Rahmen des Forschungsprojekts von Erzieherinnen und Erziehern gemeinsam mit Forstleuten entwickelt werden.

Das Projekt ist ein Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Forst- und Umweltpolitik der Universität Freiburg, des Bundesverbandes der Natur- und Waldkindergärten e.V. (BvNW) sowie zwölf Landesforstverwaltungen und Partnern aus Korea und Japan. Das Forschungsprojekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.