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Waldschäden durch Luftverunreinigungen

 Waldzustandsbericht 2017:


Der Kronenzustand hat sich im Durchschnitt aller Baumarten gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die deutlichen Schäden (Schadstufe 2 - 4) liegen bei 23 % (2016: 28 %). Auf die Warnstufe entfielen 43 % (2016: 41 %). Gesund waren 34 % (2016: 31 %)

Die Baumarten haben sich überwiegend erholt. Die Buche hat sich gegenüber 2016 (52 %) auf 31 % am stärksten verbessert. Nur die Eiche hat sich leicht verschlechtert.


deutl. Schäden             gesund
Fichte 25 % 36 %
Kiefer 14 % 37 %
Buche 31 % 25 %
Eiche 32 % 25 %

Den ausführlichen Bundesbericht können Sie hier nachlesen.


Die ausführlichen Berichte in den Bundesländern finden Sie hier:

 

Baden-Würtemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Hessen

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Saarland

Sachsen-Anhalt

Rheinland-Pfalz

Schleswig-Holstein

Thüringen


Waldzustandsbericht 2016

Die Zusammenfassung der Waldschäden im Bundesbericht 2016 finden Sie hier.

Hier die Links zu den Länderberichten:

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen (keine Veröffentlichung)

Hamburg (kein Bericht)

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

NRW

Rheinland-Pfalz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen


Neuartige Waldschäden“, in den Anfangszeiten auch „Waldsterben“ genannt, bezeichnet Waldschadensbilder in Mittel- und Nordeuropa, die seit Mitte der 1970er Jahre festgestellt und insbesondere in den 1980er Jahren breit diskutiert wurden. Das Auftreten von großflächigen Schädigungen am Waldbaumbestand und forstlich bedeutenden Baumarten führte damals zu Befürchtungen, der gesamte Waldbestand (in Deutschland auf einem Drittel der Landesfläche) sei in Gefahr. Maßgeblich beteiligt an der Etablierung des Begriffs ist der Göttinger Forstwissenschaftler Bernhard Ulrich, der 1980 vom Umweltbundesamt mit der Erstellung eines Berichts beauftragt wurde.
Die Bezeichnung als „Neuartige Waldschäden“ unterscheidet das Phänomen von klassischen Rauchgasschäden im unmittelbaren Umfeld der klassischen Schwerindustrie und bis dato bekannten Waldschäden natürlichen Ursprungs. Neuartig war auch die Ausdehnung in den einzelnen Regionen und die Erkrankung mehrerer Baumarten innerhalb weniger Jahre.
Als Ursache wurden vor allem angegeben:
• Umweltverschmutzung (Saurer Regen)
• bodennahes Ozon, Stickoxide
• Schwermetallfreisetzung
• Wegfall basischer Stäube durch frühere Umweltschutzmaßnahmen
• forstwirtschaftliche Probleme wie fehlerhafte Bestockung
• die Altersstruktur der Waldbestände
• temporäre Ursachen (Trockenheit, Frost, Klimaabkühlung, Schädlingsbefall)
 
Erklärung zu den Zahlen:
Mindestens in einem Raster von 16 × 16 Kilometern werden jedes Jahr dieselben Bäume kontrolliert und auf ihre Nadel- oder Blattverluste, Vergilbungen u.a. eingeschätzt.

Es gibt fünf Schadstufen:
Schadstufe 0:
Verlust bis 10 %;ohne Schadensmerkmale
Schadstufe 1:
Verlust 11–25 %; schwach geschädigt
Schadstufe 2:
26–60 %; ab Schadstufe 2 schwer geschädigt
Schadstufe 3:
61–99 %
Schadstufe 4:
mit 100 %.

Diese Einteilung wird von den meisten Bundesländern bis heute verwendet, um so eine Vergleichbarkeit mit früheren Zahlen zu ermöglichen.
In den letzten Jahren gingen einige Länder dazu über, die Schäden durch die Zahl der mittleren Kronenverlichtungen auszudrücken. Sie ist der Mittelwert der in 5%-Stufen geschätzten Kronenverlichtung aller Probebäume.
Beide Werte lassen sich nicht miteinander vergleichen. Die geringeren Zahlen bei der mittleren Kronenverlichtung lassen nicht den Schluss zu, dass es dem Wald besser geht.