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Holzvorrat

Holzvorrat in den Wäldern:

Der Holzvorrat in deutschen Wäldern hat eine Höhe erreicht wie seit Jahrhunderten nicht mehr. Innerhalb von zehn Jahren ist er um weitere sieben Prozent gestiegen.

Mit einem Vorrat von 336 Kubikmetern pro Hektar liegt Deutschland nach der Schweiz und Österreich an der Spitze der europäischen Länder.

Mit 3,7 Milliarden Kubikmeter Gesamtvorrat steht im deutschen Wald mehr Holz als in jedem anderen Land der Europäischen Union. Das Thünen-Institut hat diese Zahl veranschaulicht: Mit dem Holzvorrat Deutschlands könnte man einen drei mal drei Metern massiven Holzturm bis zum Mond bauen.

In den Bundesländern stehen die höchsten Vorräte pro Hektar in Bayern mit 403 m3/ha, gefolgt von Baden-Württemberg mit 365 m3/ha, die niedrigsten in Brandenburg mit 239 m3/ha und in Sachsen-Anhalt mit 237 m3/ha.

(Quelle: BWI 3, 2012)


Holzzuwachs auf hohem Niveau:

Der Holzzuwachs ist mit 11,2 m3 je Hektar und Jahr oder 121,6 Millionen m³ pro Jahr weiterhin auf einem hohen Niveau.

Allerdings hat sich die in den 1990er Jahren beobachtete Beschleunigung des Wachstums nicht fortgesetzt.

Von den weit verbreiteten Baumarten wächst die Fichte mit 15,3 m3 pro Jahr und Hektar am schnellsten. Mit 10,3 m3 pro Jahr und Hektar folgt die Buche.

Den größten Zuwachs haben jedoch Douglasien mit 18,9 m3 pro Jahr und Hektar und Tannen mit 16,3 m3 pro Jahr und Hektar. Diese machen zusammen aber kaum vier Prozent der Waldfläche aus.