In der gemeinsamen Ausstellung „Landschaftskontraste“ präsentieren die beiden Hamburger Künstlerinnen Helga Maria Albrecht und Lisa Claire Stolzenberger Malereien von Landschaften, die in ihrer Vielfalt und Gegensätzlichkeit faszinieren.
Kontraste entstehen aus Unterschieden in Wahrnehmung, Stimmung und Blickwinkel. Ob Wald, Wasser oder Wolken: Jede Landschaft wird individuell gesehen, erlebt und künstlerisch interpretiert. Die beiden Künstlerinnen fangen die Schönheit und Dynamik der Natur auf jeweils eigene Weise ein.
In der unmittelbaren Gegenüberstellung ihrer Werke entfaltet sich ein spannungsreicher Dialog, der die Vielfalt möglicher Naturbilder sichtbar macht und den Blick für neue Perspektiven öffnet.
„Im Mittelpunkt meines Schaffens steht der Wunsch nach intensiver Begegnung – mit der Natur als etwas Größerem und mit den harmonischen und konfliktreichen Elementen in mir selbst. Ich suche eine authentische Kommunikation, die mit Unterschieden nicht bewertend, sondern wertschätzend umgeht. Eine solche Art der Verständigung wünsche ich mir auch im Zusammenleben zwischen uns Menschen – in kleinen und großen Zusammenhängen.“
Helga Maria Albrecht, geboren in Süddeutschland, lebt als freischaffende Künstlerin in Hamburg. Sie hat an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd Visuelle Gestaltung mit Diplom studiert und ist Kuratorin der Produzentengalerie Morgenland in Hamburg. Seit 1998 gibt es zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Hamburg und Süddeutschland.
Kontakt:
Website: www.helgamariaalbrecht.com
Instagram: @helgamariaalbrecht
E-Mail: hallo(at)frau-albrecht.com
„In meiner künstlerischen Arbeit bewege ich mich nicht nur in der Malerei auf Leinwand, sondern auch in Objekten, Installationen und Performances, oft in Serien und im Austausch mit anderen Künstler:nnen. Mich interessieren vor allem psychologische Prozesse und das, was im gemeinschaftlichen Arbeiten zwischen Menschen entsteht. Wenn ich Farbe über Wochen hinweg auftrage und sie später wieder freilege oder einritze, ist das für mich eine Form von Gefühlsarchäologie: Ein vorsichtiges Offenlegen innerer Zustände, ein Nachspüren dessen, was war – und ein Akzeptieren, dass sich das Geschehene nicht mehr ungeschehen machen lässt.“
Lisa Claire Stolzenberger (*1988 in Waiblingen) studierte nach mehrjähriger Berufserfahrung als Malermeisterin und Theatermalerin Malerei bei Jutta Koether an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Ein Auslandssemester führte sie 2017 an die Fakultät de Belles Artes in Barcelona. Ihre Werke wurden u.a. im Schauspielhaus Wien, in der Kunsthalle Niendorf und bei der 8. Yokohama Triennale durch Hyper Cultural Passengers in Japan gezeigt. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Hamburg-Wilhelmsburg.
Kontakt:
Website: www.stolzenberger.art
Instagram: @lisa.claire.stolzenberger
E-Mail: studio(at)stolzenberger.art
Die Ausstellung vom 4. Februar – 27. April 2026 auf der Empore im WÄLDERHAUS zu sehen sein. Sie kann täglich kostenlos besucht werden.
IFS Galerie im WÄLDERHAUS (Google Maps)
Am Inselpark 19
21109 Hamburg
Eintritt: frei
Sie haben Fragen zur Ausstellung oder möchten Ihre Anregungen teilen? Kontaktieren Sie unsere Kollegin Anja Lottmann unter lottmann(at)waelderhaus.de
Jede gesellschaftliche Veränderung braucht ihr Narrativ, braucht ihre Reflexion in der Kunst. Darum gibt das Wälderhaus neben den drei etablierten Säulen der Nachhaltigkeit – Soziales, Ökologie, Ökonomie – einer vierten Säule Raum: der Kultur. Die Galerie im ersten Stock des Multifunktionsgebäudes präsentiert temporäre Ausstellungen rund um das Thema Nachhaltigkeit und bietet Künstler:innen und Besucher:innen einen Ort der Begegnung und des Austausches. Erfahren Sie hier mehr über die Galerie im Wälderhaus und vergange Ausstelllungen.
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