Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
Bundesverband e. V.

Holzvorrat

Der Holzvorrat in deutschen Wäldern hat eine Höhe erreicht wie seit Jahrhunderten nicht mehr. Innerhalb von zehn Jahren ist er um weitere sieben Prozent gestiegen.

Mit einem Vorrat von 358 Kubikmetern pro Hektar liegt Deutschland nach der Schweiz und Österreich an der Spitze der europäischen Länder.1

Mit 3,9 Milliarden Kubikmeter Gesamtvorrat steht im deutschen Wald mehr Holz als in jedem anderen Land der Europäischen Union. Das Thünen-Institut hat diese Zahl veranschaulicht: Mit dem Holzvorrat Deutschlands könnte man einen drei mal drei Metern massiven Holzturm bis zum Mond bauen.

In den Bundesländern stehen die höchsten Vorräte je Hektar in Bayern mit 396 mje Hektar gefolgt von Baden-Württemberg mit 377 mje Hektar, die niedrigsten in Berlin und Brandenburg mit 288 mje Hektar und in Sachsen-Anhalt mit 272 mje Hektar.

Holzzuwachs auf hohem Niveau

Der Holzzuwachs ist mit 10,9 m3 je Hektar und Jahr oder 177 Millionen m³ pro Jahr auf einem hohen Niveau. Zwischen 2012 und 2017 hat sich der Holzvorrat bei Laubbäumen um sieben und bei Nadelbäumen um fünf Prozent erhöht.

Das Wachstum eines Baumes ist abhängig von Standort, Konkurrenz, Baumart und Alter. Es gibt rasch wachsende und langsam wachsende Baumarten. Von den weit verbreiteten Baumarten hat die Fichte mit 3,9 m3 pro Jahr und Hektar den größten Zuwachs. Mit 2,1 m3 folgt die Kiefer und dann die Buche mit 1,5 m³.

Den größten Zuwachs insgesamt haben damit Fichten mit 42 Millionen m³ pro Jahr und Kiefern mit 22 Millionen m3 pro Jahr.

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