Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
Bundesverband e. V.

Bergahorn

  • häufigste Ahornart in Europa
  • wird bis zu 600 Jahre alt
  • häufig in Gärten und Parks angepflanzt
  • flügelförmige Früchte kleben prima auf Nase

Birke

  • anspruchslos an Standort
  • besiedelt freie Flächen als erstes
  • kurzlebigste Baumart in unseren Breiten
  • Helle Rinde reflektiert Sonnenlicht und schützt so gegen Überhitzung
  • Baum der Liebe, des Lebens, des Glücks

Buche

  • häufigster Laubbaum, „Mutter des Waldes“
  • stammt von den Eichengewächsen ab
  • dünne glatte Rinde
  • wächst auch im Schatten
  • Name Rotbuche stammt von der Holzfärbung

Douglasie

  • ähnelt der Tanne und Fichte, überragt diese aber häufig
  • kommt aus den USA
  • könnte Verlust der Fichte etwas auffangen
  • höchster Baum in Deutschland misst 63,33 Meter
  • duftet nach Zitrus

Eberesche

  • ökologisch sehr wertvoll
  • maximal 15 bis 20 Meter hoch
  • wichtige Nahrungsquelle für über 60 Vogelarten
  • Früchte seit Jahrhunderten als Heilmittel verwendet
  • beliebt als Brotaufstrich und Schnaps

Edelkastanie

  • besser bekannt als Esskastanie
  • nicht verwandt mit der beliebten Rosskastanie
  • wird über 500 Jahre alt
  • Früchte sind sehr schmackhaft
  • ökologisch wertvoll für Bienen und Käfer

Eibe

  • immergrüner Nadelbaum
  • giftig, bis auf den roten Samenmantel
  • steht auf „Roter Liste“ der besonders gefährdeten Pflanzenarten
  • kann über 1.000 Jahre alt werden
  • häufig auf Friedhöfen

Eiche

  • zwei heimische Eichenarten in Deutschland
  • typische Lichtbaumart
  • wird bis zu 800 Jahre alt
  • intensive Tiefwurzler
  • gut gerüstet für Klimawandel

Elsbeere

  • seltene Baumart
  • eine Zukunftsbaumart im Klimawandel
  • leuchtend rotes Blätterkleid im Herbst
  • Früchte werden für Schnäpse verwendet
  • eines der teuersten und edelsten Hölzer

Esche

  • stark gefährdet durch einen Pilz
  • Holz ist besonders elastisch
  • schwarze Knospen
  • Eschen mit ausgeprägtem Wurzelanlauf sind besonders wertvoll
  • Wissenschaft sucht nach resistenten Eschen

Europäische Lärche

  • einziger Nadelbaum, der im Winter die Nadeln verliert
  • typische Lichtbaumart
  • besiedelt gerne Freiflächen
  • In Hochlagen wird die Lärche 200 bis 600 Jahre alt
  • Holz häufig für den Hausbau genutzt

Feldahorn

  • häufig an Waldrändern, in Parks und im Offenland
  • kommt überall in Deutschland vor
  • flügelförmige Früchte
  • wächst häufig strauchartig
  • häufig als Heckenpflanze genutzt

Fichte

  • heimisch in Deutschland
  • häufigste Baumart in Deutschland
  • leidet unter dem Klimawandel
  • Fichte sticht, Tanne nicht!
  • Zapfen hängen und fallen als Ganzes ab

Linde

  • einer der beliebtesten Alleen und Hofbäume
  • kann bis zu 1.000 Jahre alt werden
  • verströmt im Hochsommer einen süßlichen Duft
  • eine wichtige Bienenweide
  • stand als Gerichtslinde oder Tanzlinde auf vielen Dorfplätzen

Robinie

  • wichtige Bienenweide
  • wächst weltweit
  • Blüten hängen in Trauben herab
  • Holz ist sehr hart und dauerhaft
  • Verwendet zum Bau von Spielplätzen

Rosskastanie

  • Baum mit der schönsten Blüte
  • vor allem in Städten, als Alleenbaum und in Parks
  • ohne Kastanienbäume kein richtiger Biergarten
  • Früchte werden von Kindern zum Basteln gesammelt
  • leidet seit Jahrzehnten unter der Miniermotte

Schwarzerle

  • Venedig steht auf Erlenholz
  • Expertin in Sachen Nässe
  • Baumart der Auen
  • schlanke und ovale Kronenform
  • kann Stickstoff speichern

Schwarzpappel

  • in Deutschland nur noch etwa 3.000 Altbäume
  • wächst entlang von Flüssen
  • licht- und wärmeliebend
  • dunkelgraue Rinde weist eine x-förmiger Struktur auf
  • ein Baum besitzt entweder nur männliche oder nur weibliche Blüten

Speierling

  • sehr seltene Wildobstsorte
  • aus Früchten lässt sich Speierling-Apfelwein gewinnen
  • Blätter ähneln denen der Vogelbeere
  • benötigt genügend Licht, um zu gedeihen
  • besonders edles Holz

Stechpalme (Ilex)

  • steht unter Schutz, darf nicht gepflückt werden
  • einzige immergrüne Laubbaumart in Mitteleuropa
  • wächst oft strauchartig
  • stachelige Blätter, rote Steinfrüchte (weibliche Pflanzen)
  • Beeren werden nur von zwölf Vogelarten gegessen

Tanne

  • Nadeln mit zwei weißen Wachsstreifen an der Unterseite
  • Tannenzapfen stehen aufrecht
  • typischer Vertreterin des Bergmischwaldes
  • wichtige Baumart im Klimawandel
  • schattentolerant

Ulme

  • Ulmensterben durch Pilzbefall
  • nur Flatterulme scheint gegen Ulmensterben gerüstet zu sein
  • Forschung als Antwort auf das Ulmensterben
  • Ulme am ungleichen Blattansatz am Stiel zu erkennen
  • Baum des Vertrauens in der Keltologie

Vogelkirsche

  • gehört zu den Rosengewächsen
  • auch als Wald-, Wild- oder Süßkirsche bekannt
  • schneeweiße Blütenpracht im April/Mai
  • glatte Ringelborke
  • wächst an Waldrändern, in Auewäldern

Wacholder

  • Gin wird aus den Beeren gewonnen
  • Verbreitetster Nadelbaum der Welt
  • sehr anspruchslos und anpassungsfähig
  • wird bis zu 600 Jahre alt
  • Wacholderbeeren werden beim Kochen verwendet

Waldkiefer

  • größte Nadelbaumfamilie der Erde
  • wächst häufig auf sandigen Böden
  • Pionierbaumart
  • rötliche Rinde nahe der Krone
  • vor allem in Ostdeutschland beheimatet

Walnussbaum

  • Früchte und Holz sehr geschätzt
  • Ursprung in den Urwäldern Kirgisistans
  • wärmeliebende Art, die das Offenland dem Wald vorzieht
  • Reh- und Rotwild mögen Triebe nicht
  • jahrhundertelang ein beliebter Hausbaum

Weide

  • wachsen in der Nähe von Gewässern
  • über 30 Arten in Mitteleuropa
  • bekannte Trauerweide ist eine asiatische Art
  • Kopfweide muss alle sechs bis acht Jahre zurückgeschnitten werden
  • Purpurweide enthält Salicin, den Grundstoff für Aspirin®

Wildapfel

  • Opa von Pink Lady und Braeburn
  • Blattunterseite ist hellgrün und kahl
  • anders als jeder Kulturapfel hat die Wildform keine Stielgrube
  • wächst am liebsten am Waldrand
  • Griechischen Mythologie: Fruchtbarkeitsgott Dionysos gilt als Schöpfer des Apfelbaumes

Zirbelkiefer

  • Baumart der Alpen
  • hohes Lebensalter
  • stetiges, aber langsames Wachstum
  • wchtige Schutzfunktion vor Lawinen, Steinschlägen und Muren
  • Tannenhäher sichert ihre Verbreitung an der Waldgrenze
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