Landschaftsverbrauch

In Deutschland gehen täglich circa 56 Hektar Boden durch Bebauung und Verkehrsflächen verloren. Das entspricht 79 Fußballfeldern. Vor allem die Ausweisung von Baugebieten sowie Gewerbe- und Industriegebieten auf der „grünen Wiese“ fördert den Flächenverbrauch. Immer wieder gibt es auch direkten Waldverlust beim Ausbau von Straßen (Dannenröder Forst) oder Industrieflächen (Tesla).

Welche ökologischen Folgen hat der Landschaftsverbrauch?

Neben der unmittelbaren Schädigung und dem Verlust fruchtbarer Böden wird vor allem der Wasserhaushalt beeinträchtigt. Das hat eine wachsende Hochwassergefahr zur Folge. Die Niederschläge fließen auf den versiegelten Flächen oberflächlich in die Kanalisation ab und stehen für eine Grundwasserneubildung nicht mehr zur Verfügung.

Biotope werden geschädigt oder zerstört, Landschaften werden zerschnitten, viele Wälder sowie agrarisch genutzte Ökosysteme sind nicht mehr oder nur noch eingeschränkt als Lebensraum für Tiere mit größeren Aktionsradien geeignet.

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