Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
Bundesverband e.  V.
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
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Aktuelle Themen

Vielfalt und Demokratie

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) engagiert sich seit mehr als 75 Jahren für den Erhalt und den Schutz des Waldes. Unsere Arbeit ist vielfältig, weshalb wir uns als eingetragener Naturschutzverband auch stark für Vielfalt und Demokratie machen – ob im Wald- und Naturschutz oder in unserer Jugend- und Bildungsarbeit.

Unser Selbstverständnis als Gemeinschaft liegt darin, mit allen Menschen Wald und Natur zu bewahren, Freude in und mit der Natur zu erleben und eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Das Erleben der Natur und das gemeinsame Engagement für ihren Schutz unterstützt und stärkt Menschen in allen Lebenslagen.

Didacta 2024

Sie möchten Wald, Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit mehr in Ihren Unterricht oder Kitaalltag integrieren? Dann besuchen Sie uns doch in Halle 8.1 | Stand D059 auf der Didacta in Köln vom 20. bis 24. Februar 2024.

Als Naturschutzverband bieten wir Ihnen gemeinsam mit außerschulischen Lernorten und anderen gemeinnützigen Organisationen interessante Angebote zur Waldpädagogik, Umweltbildung und Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE). 

Verschenken Sie
Waldschutz

Sie sind auf der Suche nach einem passenden Geschenk? Dann verschenken Sie einer lieben Person doch einfach eine Geschenkspende. Ob zum Geburtstag, zu Weihnachten, als kleine Geste oder aus einem anderen Anlass – mit Ihrer Geschenkspende pflanzen wir im Namen der beschenkten Personen Bäume, verwirklichen Bildungsprojekte oder intensivieren unsere Arbeit, um den Schutz und Erhalt unserer Wälder weiter voranzutreiben. Überraschen Sie einen lieben Menschen mit einem besonderen Geschenk.

Ab einer Spende von 25 Euro stellen wir eine personalisierte Urkunde aus, damit Sie auch etwas Haptisches überreichen können.

Position der SDW – Wald und Wild

Aus gegebenem Anlass haben wir am 18. Januar 2024 mehrheitlich im SDW-Präsidium eine Position zum Thema "Wald und Wild – in Zeiten der Wiederbewaldung und des Waldumbaus" verabschiedet. Diese wurde in einem partizipativen Prozess zwischen dem SDW-Bundesverband und den SDW-Landesverbänden erarbeitet. Einzelne Positionen der Landesverbände können ggf. abweichen.

Auf Basis eines digitalen SDW-Talks mit Referierenden der TU-Dresden, der ANW, des DJV und der Politik hat sich die SDW in ihren Gremien auf fünf Kernaussagen zum Thema Wald und Wild verständigen können. 

Diese Kernaussagen sowie die vollständige Position können Sie unter dem folgenden Link nachlesen.

 

Waldinsel

Eine Waldinsel ist ein kleines Waldgebiet, das von einer meist landwirtschaftlicher Fläche umgeben ist und dort durch Anpflanzung entsteht. Eine Waldinsel besteht aus einer dichten Mischung standortangepasster und heimischer Baum- und Pflanzenarten und ist meist nicht größer als 100 bis 1.500 Quadratmeter. Waldinseln entstehen im Rahmen von Bürger:innenbeteiligungsprojekten, die von der SDW im Rahmen ihrer Naturschutzarbeit entwickelt, finanziert und partizipativ umgesetzt werden.

Position der SDW – Kulturerbe Wald

Wir haben die Novellierung des Bundeswaldgesetzes zum Anlasse genommen, eine Position zu verfassen, Kultur- und Naturerbe auch für die Zukunft nutzen. Die Novellierung des Bundeswaldgesetzes bietet die Chance, zukünftige Waldentwicklung, Förderung von Biodiversität und den Erhalt von Kultur- und Naturerbe im Wald in Einklang zu bringen.

Die Wälder in Deutschland werden neben ihrer Funktion für die Holzproduktion bis heute von der breiten Öffentlichkeit häufig als "Natur" oder sogar als „Wildnis“ wahrgenommen. Dabei wird übersehen, dass sie seit Ende der letzten Eiszeit aufgrund der menschlichen Einflussnahme immer Kulturlandschaften waren, deren Vielfalt im Wesentlichen auf den wandelbaren Ansprüchen verschiedenster Gesellschaften an den Wald beruht. Sie vereinen also materielles und immaterielles Erbe des Menschen. 

Die vollständige Position können Sie unter dem folgenden Link nachlesen.

Unser Wald
Winterausgabe 2023

Die Winterausgabe der Unser Wald ist frisch erschienen. Es erwarten Sie spannende Schwerpunktthemen zu Waldschutz in den Nachbarländern und Frauen im Forst. Ein besonderes Highlight sind die Vogelporträts in der Fotostrecke von Tom Kausz unter dem Titel “Charakterköpfe“. Außerdem erwarten Sie ein Artikel zu historischer Waldnutzung und der Abschluss unserer Serie "Wälder in Europa".

Lassen Sie sich überraschen und tauchen Sie ein in die Unser Wald.

Jugendbeteiligung
Bundeswaldstrategie
2050

Die Spring School war ein Element eines großangelegten Beteiligungsprozesses des BMEL zur Neuentwicklung der Bundeswaldstrategie 2050. Hier hatten über 50 junge Erwachsene die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken und die Stimme der Jugend mit einfließen zu lassen. In verschiedenen Workshopformaten wurden Kernpunkte der Waldstrategie erarbeitet. Dabei traten die Teilnehmenden mit Expert:innen verschiedener Fachbereiche in den Dialog. Das abschließende Dokument wurde dem BMEL übergeben und die Inhalte beim Waldkongress in Berlin präsentiert.

European Forest Pedagogics Congress

The Forest Pedagogy Conference lead by the SDW is a nationwide conference on the professionalisation of forest pedagogues that has been held regularly since 2006. This year, we carried out a Congress which combined the established SDW Forest Pedagogy Conference and the 17th European Forest Pedagogics Congress in one event. This year's motto was "Learning to create together – How can forest-related ESD build partnerships and empower people?"

The congress took place at the JUFA Hotel Königswinter | Bonn from the 20th to the 22nd September 2023.

Position der SDW – Photovoltaik im Wald

Der Bau und Betrieb von Photovoltaik im Wald ist für die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. (SDW) nicht akzeptabel. Es gibt geeignetere Flächen als den Wald. Denn in Zeiten von Klimawandel und Kalamitäten sind der Schutz und Erhalt von Wäldern das oberste Ziel.

In der brandenburgischen Gemeinde Bad Freienwalde will die niedersächsische Lindhorst-Gruppe 370 Hektar Wald roden lassen. Dort sollen ein 250 Hektar großer Solarpark und ein 120 Hektar großer Gewerbe- und Industriepark entstehen. Auch andernorts wird der Ausbau von Photovoltaik (PV) im Wald vorangetrieben, beispielsweise in der Oberlausitz. Grundsätzlich eine gute Nachricht für den Klimaschutz, meint die SDW, würde für den PV-Park nicht auch wertvoller Wald gefällt und für immer verloren gehen. Es ist absurd, dass in Zeiten von klimabedingten Kalamitätsflächen gesunder Wald gerodet wird. Die Rodung von Wald für PV-Anlagen wird von der SDW abgelehnt!

Die vollständige Position können Sie unter dem folgenden Link nachlesen.

Mehlbeere ist Baum des Jahres 2024

Die Mehlbeere ist von der "Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung" zum Baum des Jahres 2024 ausgerufen worden. Sie ist als Zierbaum in Parks und als Straßenbaum bekannt und beliebt, während sie in Wäldern meistens nur an seinen Rändern vorkommt, denn sie steht gerne im Licht. Die Mehlbeere kommt aber auch in mitteleuropäischen trocken-warmen Kalk-Buchenwäldern vor.

Aufgrund ihres tiefen Wurzelsystems erträgt sie trockene Perioden und wird in Zukunft bei der Begrünung von Städten und als Alleebaum eine noch größere Rolle spielen. Seit Jahren steht sie auf der Liste der Zukunftsbäume für die Stadt.

Position der SDW – Windkraft im Wald

Die SDW hält die Nutzung der Windenergie als eine Form der erneuerbaren Energien für einen wichtigen Beitrag für die Transformation der Gesellschaft zu einer klimaneutralen Gesellschaft sowie zur Erreichung der Klimaschutzziele Deutschlands und der EU. Gleichwohl sehen wir aktuell vielerorts eine bedrohliche Entwicklung, in der die Energiepolitik Vorrang vor dem Arten- und Naturschutz erhält. Die vielfältigen negativen Auswirkungen auf das Waldökosystem, insbesondere die Biodiversität, dürfen nicht ohne weiteres außer Acht gelassen werden. Deshalb hält der Verband eine umsichtige Vorgehensweise und intensive Begleitung der Pläne zur Ausweitung der Windenergienutzung im Wald für nötig.

Daher fordern wir, Windenergieanlagen (WEA) vorrangig außerhalb des Waldes zu errichten bzw. das Repowering im Offenland zu forcieren und im Wald nur dort aufzustellen, wo die Klimaschutzwirkung am größten ist und die „Umwelt- bzw. Naturschutzkosten“ am geringsten sind. Um dies zu gewährleisten, bedarf es transparenter Abwägungs- und Prüfungsprozesse.

Die vollständige Position können Sie unter dem folgenden Link nachlesen.

Position zur EU-Waldstrategie

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) lehnt die Vorschläge der EU-Kommission im Rahmen des europäischen Green Deals zur EU- Waldstrategie ab und fordert eine Weiterentwicklung der Strategie. Die EU-Waldstrategie, die auf die EU-Biodiversitätsstrategie 2030 aufbaut, lässt einen ganzheitlichen Ansatz zur nachhaltigen Forstwirtschaft vermissen.

Die SDW fordert ein klares Bekenntnis zur multifunktionalen Forstwirtschaft, in der die Schutz-, Erholungs- und Nutzfunktion gleichwertig behandelt und gefördert werden. Darüber hinaus müssen die sozioökonomischen Gegebenheiten und die Heterogenität der Forstwirtschaft in den einzelnen Mitgliedsstaaten wertgeschätzt werden.

Die vollständige Position können Sie unter dem folgenden Link nachlesen.

Waldzustandsberichte 2022

Das Jahr 2022 war erneut zu trocken und zu warm, so dass sich die Wälder nicht erholen konnten. Das ist das Ergebnis des aktuellen bundesweiten Waldzustandsberichtes 2022 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Der Kronenzustand der Bäume hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Weiterhin ist eine hohe Kronenverlichtung bei allen Baumarten zu verzeichnen.

Seit 1984 wird jährlich der Waldzustandsbericht veröffentlicht. Über den folgenden Link stellen Ihnen die aktuellen Waldzustandsberichte der einzelnen Bundesländer sowie den bundesweiten Waldzustandsbericht zur Verfügung.

Stellungnahme der SDW zur Renewable Energy Directive III

Das EU-Parlament hat am 14. September 2022 erneut über die Renewable Energy Direc-tive III (REDIII) – Richtlinien für erneuerbare Energien abgestimmt und damit die Förderfähigkeit von Holz als Bioenergie-Träger in Holzkraftwerken in Frage gestellt. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) setzt sich schon seit Jahren für eine lokale und nachhaltige Kreislaufwirtschaft ein, bei der die energetische Nutzung von Holz am Ende einer Kaskadennutzung eine wichtige Rolle spielt. Die Substitutionswirkung für fos-sile Energieträger durch Holz soll aus Sicht der SDW weiterhin gefördert werden. Eine stoffliche Nutzung ist dabei, soweit möglich, einer energetischen Verwendung vorzuziehen. Eine Kombination beider Anwendungsbereiche wird als sinnvoll erachtet.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie anbei als PDF zum Download.

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